Projekte

Der Altpapiersammelwettbewerb an der Lynar Grundschule

Dank der Firma Bartscherer ist es in Berlin an Schulen, Kitas und anderen öffentlichen Einrichtungen möglich, sortenreines Altpapier für Geld zu sammeln.
https://www.bartscherer-recycling.de/soziales/sammelwettbewerb/


Die Lynar Grundschule hat seit 2006 eine Altpapiersammeltonne auf dem Schulgelände und nimmt seitdem an dieser Art der sortenreinen Altpapiersammlung teil.


Die Sammelergebnisse der Vorjahre lagen in den Jahren 2006-2016 zwischen 100 - 1840 Kg gesammelten Altpapier pro Halbjahr, das durch die Sammlung vergütete Geld kam damals dem Förderverein zugute.


Seit dem 2.Halbjahr 2016 hat die Schule den Wettbewerb für die Klassenkassen geöffnet. Die Kinder sammeln und wiegen das Altpapier ab und erhalten das vergütete Geld 1:1 in die Klassenkasse.


Seit diesem Zeitraum sind die Altpapiersammelmengen erheblich gestiegen.


Außerdem werden die ersammelten Überschüsse für Prämien für die Plätze 1-3 ausgezahlt.


1.Platz = zusätzlich 30 Euro
2.Platz = zusätzlich 20 Euro
3.Platz = zusätzlich 10 Euro

Der Sammelzeitraum ist jeweils ein Kalenderhalbjahr, die Gelder werden einmal im Halbjahr ausgezahlt.



Was ist eigentlich sortenreines Altpapier und andere Infos erhalten Sie auf dieser Informationsbroschüre:

https://www.bartscherer-recycling.de/wp-content/uploads/2017/11/Bartscherer_Altpapiersammelwettbewerb_Informationen.pdf

Schulpate

 

Unsere Schule beteiligt sich am Programm von Berliner Schulpate.

 

 

Berliner Schulpate wurde auf Initiative des Berliner Handwerks gegründet mit dem Ziel, Grundschulen zu unterstützen. Im Fokus steht dabei das aktive, spielerische Kennenlernen von Berufen. Förderer aus Wirtschaft und Kultur bieten den Schülerinnen und Schülern durch Aktionen und Angebote, die von Berliner Schulpate organisiert werden, Einblicke in ihren jeweiligen Berufsalltag. Durch die Begegnung mit Berufsvorbildern erhalten die Kinder Anregungen für Berufswünsche und entdecken Interessen, die eine erfolgreiche Schullaufbahn unterstützen und der späteren beruflichen Orientierung den Weg ebnen können. Die Schüler sollen interessiert und begeistert werden sowie eigene Potenziale und Perspektiven über den schulischen Tellerrand hinaus entdecken.

Mehr Informationen unter www.berliner-schulpate.de.

 

 

 

 

Seniorpartner in School e.V. - Landesverband Berlin unterstützt unsere Schüler und Schülerinnen mit Schulmediation und Bildungsbegleitung.

Schulmediation

Durch die Mediationsgespräche werden den Lösungsversuchen durch Gewalt alternative Wege ent­ge­gen­ge­setzt. Die Be­tei­lig­ten finden selbst entwickelte, von allen akzeptierte Lösungen ihrer Probleme unter Anerkennung der Be­dürf­nis­se aller. So gibt es nur Gewinner!

Die Schulmediation ist eine Maßnahme zur

  • Gewaltprävention in der Schule allgemeinen
  • akuten Konfliktregulierung zwischen Schülern
  • Verbesserung der Streitkultur und des Lernklimas durch Stärkung der persönlichen und sozialen Kom­pe­tenz der Beteiligten

Die Schüler lernen Handlungsalternativen als persönliche Strategie zur gewaltfreien Konflikt­bewältigung ein­zu­setzen.

 

Bildungsbegleitung

  • Die Grundlagen der Bildungsbegleitung - Rolle der Bildungs­be­glei­ter, Em­pathie, konstruktive Kom­munikation, Mög­lich­keiten und Gren­zen der Arbeit in der Schule - werden in einer zwei­tägigen Zusatz­qualifizierung im Anschluss an die Basis­weiter­bildung Me­di­a­tion er­worben.
  • Die Seniorpartner begleiten Schülerinnen und Schüler mit Pro­ble­men und Konflikt­situationen in Schule und Umfeld durch hel­fen­de Ein­zel­ge­spräche. Sie geben Hilfe zur Selbst­hilfe und stärken damit die per­sönliche und soziale Kompetenz der jungen Menschen.
  • Bildungsbegleitung bedeutet, den Kindern und Jugendlichen früh­zeitig zu helfen, ihre Stärken zu entdecken und Visionen zu ent­wickeln.
  • In das Hilfsangebot können Eltern und Schule einbezogen werden, wenn Planungs­gespräche mit diesen gewünscht werden und der zu Un­ter­stüt­zen­de seine Zustimmung gibt.
  • Ein weiteres optionales eintägiges Zusatzmodul ver­mit­telt Kennt­nis­se in Anti-Mobbing-Techniken.

Weitere Informationen finden Sie auf http://www.seniorpartner-berlin.de/

Spandauer Lynar-Grundschüler kleine "Botschafter der Herzen" - Liebevoll gestaltete Adventskalender lösten große Freude aus

Gewissermassen als  kleine "Botschafter der Herzen" haben sich Schülerinnen und Schüler der Lynar-Grundschule in der Spandauer Neustadt erwiesen. Angeregt durch Religions- und Kunstunterricht  gestalteten sie nicht nur persönliche Adventskalender für sich selbst, sondern bezogen in ihr Projekt auch verschiedene Einrichtungen mit ein. "Sie wollten ganz bewusst ihre Freude mit anderen teilen und ein  Zeichen der Verbundenheit mit Menschen mitten in unserer Gesellschaft geben", sagen die begleitenden Lynar-Fachlehrerinnen. 

Grundidee  dieses interreligiösen und überfachlichen Projektes Kunst und Religion war es, selbstgemalte Weihnachtskalender im Kunstunterricht herzustellen, um die eigenen Schülerinnen und Schüler zu beschenken und zum Verständnis zwischen den Religionen beizutragen. Nach der religiösen Einführung wurde einfühlsam und verständlich  mit den Schülerinnen und Schülern Verbindendes zwischen  der christlichen Weihnachtsgeschichte und entsprechenden Texten im Koran entwickelt. Ein Sandbild auf dem Fussboden untermauerte die Einführung, um die Schülerinnen und Schüler auch visuell auf das Thema einzustimmen. Beteiligt waren alle drei fünften Klassen der Lynar-Grundschule. Auch die Schulleitung unterstützte von Anfang an das Projekt. 

Im Kunstunterricht zeigte sich dann, dass die Grundidee auf fruchtbaren Boden gefallen war. Die Schülerinnen und Schüler machten begeistert mit, sprühten förmlich vor Kreativität bei der Gestaltung des Kalenderdeckblattes. Bunt und vielfältig waren die Motive: Maria und Josef an der Krippe wurden beispielsweise genauso dargestellt wie Mariam mit ihrem Kind unter einer Palme. Auch  Engel und liebevoll gemalte Landschaften in unterschiedlichster Form waren zu bewundern. Es war zu spüren, dass sich die Kinder auf die Thematik ganz individuell eingelassen und damit auseinandergesetzt hatten. 

Jedes Kind sollte zwei Kalender malen, einen behalten und einen verschenken. Gemeinsam war erarbeitet worden, an wen man schenken kann. Dabei spielte natürlich das Thema Schenken - etwas abgeben und teilen mit anderen - eine Rolle. So verschenkte zum Beispiel ein Elfjähriger seine beiden Kalender, ein anderer gestalte drei, um zwei davon für die Familie mit nach Hause nehmen  zu können. 

Auch drei erste Klassen der Lynar-Grundschule Spandau durften im Kunstunterricht ihren eigenen Kalender gestalten. Bei den Sechsjährigen waren naturgemäss Schneemänner und Weihnachtsbäume "der Renner".

Rohlinge und Füllung der jeweils 24 Kalender-Fächer mit verpackter hochwertiger Markenschokolade sind für das Projekt gespendet worden. Bei einer kleinen Ausstellung der Werke in der Schule zeigten sich Schüler und Lehrer begeistert von den wunderschönen Kalendern, bei deren Produktion alle voller Motivation mitgemacht haben.

Mit berechtigtem Stolz und großer Freude überreichten die beteiligten Schülerinnen und Schüler der Lynar-Grundschule ihren besonderen Weihnachtsgrusse an das Waldkrankenhaus (Kinderstation), eine Moschee, eine evangelische Kirchengemeinde, Obdachlosen sowie an die Onkologie-Station des Vivantes-Klinikums in Spandau. 

Auf dieser Station des Vivantes-Klinikums lösten die Kalender große Freude aus und die Schülerinnen und Schüler sowie die beiden Lehrerinnen durften dafür ein ganz besonderes Dankeschön entgegen nehmen. In einem berührenden Dankschreiben heisst es:

"Zum Einen sind die Kalender sehr schön geworden. Bunt und lebendig gestaltet, sind sie auf unserer Station ein unglaublicher Blickfang. Zum Anderen nutzen wir sie, um den Patienten täglich eine neue Abwechslung und Freude damit zu bereiten. Das ist eine tolle Idee und für viele unserer Patienten eine unerwartete Überraschung.

Wir erzählen, dass Ihr Euch Gedanken gemacht habt wie man etwas schenken kann. Das Ihr Euch dann sehr viel Arbeit beim Basteln gemacht habt und extra persönlich vorbei gekommen seid; das bringt manche Patienten vor Freude sogar zum Weinen.

Bei uns liegen unterschiedliche Menschen die schwer krank sind. Manche können ganz gesund werden. Manche lernen hier bei uns mit der Krankheit zu leben. Sie kommen aus Deutschland, Russland, Polen und den arabischen Emiraten. Sie sprechen unterschiedliche Sprachen. Fast alle wären lieber zu Hause, besonders jetzt zur Vorweihnachtszeit. Mit Eurem Geschenk habt Ihr allen eine Freude gemacht."

Als Dankeschön für die jahrlange gute persönliche Begleitung der Lynar-Grundschule durften natürlich auch Spandaus Bezirksbürgerbürgermeister Helmut Kleebank sowie der stellvertretende Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat Gerhard Hanke sowie Spandauer Schulräte diesen "Adventsgruss" von ihrer Schule im Bezirksamt in Empfang nehmen. Nicht zuletzt freute sich Schulleiterin Christine Freund ebenfalls über diese "süsse Überraschung".

Hier können Sie die Pressestimmen zu unserem Projekt sehen:

http://www.pgdiakonie.de/evangelisches-waldkrankenhaus-spandau/aktuelle-meldungen/lynar-grundschueler-beschenken-patienten-der-kinderstation-des-waldkrankenhauses/

https://www.diakonie-portal.de/nachricht/lynar-grundschueler-beschenken-patienten-der-kinderstation-des-waldkrankenhauses

http://www.berliner-woche.de/falkenhagener-feld/soziales/kinder-beschenken-kinder-freude-fuer-kleine-patienten-im-waldkrankenhaus-d115645.html

http://www.spandau-tv.de/news.php?lp=8126202%253A2

 

Die Lange Tafel Spandau ist eine Stadtinszenierung die inklusiv aller Bewohner eines Schulumfeldes einbezieht. Dies geschieht nach dem Motto „Zeig mir was, was ich von Dir lernen kann“ und trägt damit zur Stärkung einer identitätsstiftenden Stadtkultur bei. Für einen interkulturellen Wissensaustausch finden jährlich mehrere Gesprächsrunden im Dialog der Generationen statt, die von Kommunikation und Kompetenzworkshops in der Schule begleitet werden.

Im Zentrum eines Jahresthemas stehen Fragen der Schüler zur Bewältigung des Lebens in einer Großstadt, in einer Kleinstadt, auf dem Dorf, je nach dem wo die Tafel stattfindet. Damit bewahren die Jungen Menschen nicht nur das gelebte Wissen vor dem Aussterben, sondern sie bauen ein regionales, kollektives Wissen auf. Höhepunkt ist ein großes Spaghettiessen an 200 m langen Tafeln auf den schönsten Straßen und Plätzen.

Die teilnehmenden Schüler laden dazu ihre Gesprächspartner, Eltern und Bürger aus dem Kiez ein und agieren als Gastgeberinnen und Moderatorinnen. Zur Eröffnung werden dem Bürgermeister die Ergebnisse des Dialogs mit der älteren Generation in Form einer Chronik überreicht. Gleichzeitig flattern die vom vergessen bewahrten Geschichten zum Lesen für alle, parallel der Tafeln an einer Wäscheleine im Wind. Zum Projektabschluss erhalten die Schüler Urkunden für ihren Berufspass. Das Pilotprojekt wurde 2006 von der Schauspielerin und Regisseurin Isabella Mamatis mit privaten Mitteln entwickelt und zusammen im Netzwerk von einer Grundschule, einer Sekundarstufe und einem Gymnasium, sowie Jugend und Seniorenorganisationen, Händlerinnen und dem Bezirk vom umgesetzt. Aus der Langen Tafel heraus entwickelte sich 2010 die Initiative Denk-mal-für-Migration als Forum mit Workshopcharakter für Schüler und Lehrer, zum Aufbau einer identitätsfördernden Erzählkultur, die Migration als Kulturleistung des Menschen wertschätzt.

2010 wurde die erste Chronik dieses Projekts an den Senat überreicht. Es folgt die theatralische Bearbeitung als Erzähloper für die Bühne. Einmal gegründet, wird die LT zur Tradition eines jeden Schulumfeldes. Jedes Jahr gründen wir mit einem Netzwerk von Künstlern, Mitarbeitern, Partnern, Sponsoren, und dem Team des Lange Tafel e.V. mindestens ein bis zwei neue Tafeln. Wer Interesse hat an einer Gründung, den unterstützen wir gerne.

Die Lange Tafel steht unter anderem für:

  • eine demokratische Werteentwicklung
  • interkulturelle Bildung und Inklusion
  • Dialog der Generationen und Kulturen
  • Öffnung der Schule für das Schulumfeld

Hier finden Sie weitere Informationen zur langen Tafel e.V. http://www.lange-tafel.com/